Folge 13: Wie Enttäuschungen Dein Vertrauen stärken
Shownotes
Wie Enttäuschungen Dein Vertrauen stärken
Wie entsteht Vertrauen? Wie entsteht Misstrauen? Warum verlernen wir im Vertrauen zu vertrauen? Wie lernen wir dem Misstrauen zu vertrauen? Ist Vertrauen ein Ding, das zerbrechen oder man verlieren kann? Enttäuschung ist kein Vertrauenszerstörer, sondern Vertrauenswecker, der dir deine Erwartungen bewusst macht. Vertrauen ist keine zarte Pflanze, sondern ein bunter Garten, in dem nicht jede Blume blüht. Diese Enttäuschung ist kein Grund, den Garten aufzugeben.
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Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:13: Hallo!
00:00:15: Wir freuen uns, dass du wieder eingeschaltet hast.
00:00:21: Das Thema lautet erstmal widersprüchlich wie Enttäuschungen dein Vertrauen stärken weil wir alle in dem Bewusstsein leben.
00:00:30: wenn ich enttäuscht werde dann gebe ich meinen Vertrauen auf.
00:00:36: Die Absicht dieses Podcastes ist es, grundlegende Irrtümer in Bezug auf Vertrauen aufzudenken zu klären und eine Möglichkeit finden für dich, dass du nicht mit jeder Enttäuschung gleich dein gesamtes Vertrauen verlierst.
00:00:53: Dazu werden wir die Mechanismen erklären, wovon ist Vertrauen abhängig?
00:00:57: Warum misstrauen wir als Menschen?
00:01:00: Wieso nutzen wir das?
00:01:01: Also wir werden den ganzen Zusammenhänge darlegen.
00:01:04: Denn du kannst nicht einfach hingehen und sagen okay ich habe jetzt fünf vertraut und da war ich enttäuscht aber beim sechsten klappt es.
00:01:12: so funktioniert dein Verstand nicht der wird immer die Lücke suchen.
00:01:17: So wie einige vielleicht wissen, ich habe Psychologie studiert und hab auch einige Zeit als Psychologin gearbeitet.
00:01:25: Und ich habe immer im Studium auch einiges in Bezug auf Vertrauen erfahren und gelernt.
00:01:35: Und interessant war das vor allen Dingen die Psychoanalytiker von der Idee ausgehen dass Kinder eben von Geburt an nicht vertrauen dass das keine intuitive Zustand ist, sondern das Feinfühligkeit gefragt ist.
00:01:54: Sondern sie müssen das Urvertrauen entwickeln also dass die Mutter zum Beispiel auf Wein reagiert, das Kind nicht vernachlässigt aber auch sowas wie die Innenwelt des Kindes spiegelt indem es sagt oh jetzt bist du vielleicht müde oder das hast du gut gemacht bist du froh.
00:02:12: und Also ich habe damals gedacht, und ich hätte das nicht mit unseren Worten ausdrücken können.
00:02:19: Da hatte ich den Begriff Kontext in dem Sinne noch gar nicht kannte.
00:02:22: aber ich hab damals gedacht... Das finde ich unlogisch.
00:02:26: dass wir als Menschen in einem Kontext von oder damals würde ich sagen im Raum von Misstrauen geboren werden denn da müssten wir auch Liebe erst langsam aber sicher aufbauen irgendwie unlogisch, wie kann ich etwas was sich nicht kenne aufbauen?
00:02:47: Also das hieße dass Kinder von Anfang an in Misstrauen und Angst leben.
00:02:52: Das wäre ja ein gestörtes Verhältnis zur Natur.
00:02:55: Insofern trauen wir uns einfach der Psychologie und im besonderen der Psychoanalytik zu widersprechen oder sogar eine Gegentease aufzumachen Denn...
00:03:08: ...das ist fraglich ob man in Mistrauen Vertrauen erschaffen kann.
00:03:13: Wir gehen davon aus, dass man den Misstrauen kein Vertrauen erschaffen kann.
00:03:17: Sondern dass man das Vertrauen braucht um Misstrauens zu erfahren.
00:03:21: Also ich würde sogar so weitgehen zu sagen es ist nicht möglich.
00:03:24: Das ist wie als würdest du im Wasser fliegen wollen?
00:03:28: Es geht nicht!
00:03:30: Denn wenn das möglich wäre dann wäre Misstraun der größere Kontext als Fertraun und das ist fraglich.
00:03:40: Wahrscheinlich ist es eher andersrum, dass du aus dem Paradies des Vertrauens herausfällst und Misstrauen als Kontrast kennenlernst.
00:03:48: Und wenn du Misstrauens als Kontraster fährst oder erschaffst, kannst du Vertrauen erfahren als Gegenstück das fehlt – zumindest als Annahme dass es fehlt.
00:04:03: Dann kann man Vertrauen wieder aktiv erschaffen, wenn man die Bedingungen für Misstraunen und die Bedienung für Vertrauen kennt.
00:04:13: Wir gehen von der Prämisse aus, dass Menschen in Vertrauen geboren sind So was wie eine... Wie ein Urvertrauen.
00:04:21: Zum Beispiel sprechen Kinder in den ersten zwei Jahren nicht von sich als ich, sie reden von sich in dritter Person.
00:04:28: Sie nennen ihren Namen im Bezug auf das, was sie tun.
00:04:32: Das ist interessant, ne?
00:04:35: Ich weiß doch, als unsere Kinder damit aufgehört haben, dass war auch wirklich so ein... Also ein drastischer Wechsel.
00:04:43: Ja es ist ein Übergang.
00:04:44: Das war ein
00:04:45: wirklicher Überggang Dass die plötzlich anfangen Ein Ich zu, also sich als ich zu sehen.
00:04:51: Ja.
00:04:51: Und übergang in einem anderen Bewusstseinszustand.
00:04:54: Je mehr sich das Verstand des Bewusstsein und der das Gehirn ausprägt... ...und zu Anfang sehen sie sich wie die Umwelt, als wäre alles eins und keine Trennung.
00:05:04: In diesem Zustand leben Sie im Kontext von Vertrauen, man könnte auch sagen im Kontakt von Geborgenheit.
00:05:12: Sie nehmen das was Anderen passiert als war, als etwas war, was als würde es Ihnen passieren?
00:05:20: Das ist für die natürlich auch herausfordernd, in diesem Bewusstsein zu leben.
00:05:29: Also wir würden sogar sagen dass Sie diesen Zustand also der Sicherheit des Geborgenseins, des Vertrauens den würden sie nicht als könnten Sie sprechen?
00:05:40: Als Vertrauen definieren.
00:05:42: es ist einfach ein natürlicher Zustand indem sie sind.
00:05:46: Sie würden es auch nicht Urvertrauen nennen.
00:05:48: Würden sie
00:05:50: auch nicht, das ist eine wachsende Interpretation.
00:05:54: Irgendwann brauchen Sie aber ein Ich.
00:05:56: also Sie müssen sich wie wir mal in einem Bericht gesagt haben individuieren.
00:06:02: Das ist ein komisches Wort Aber es ist so.
00:06:04: Sie müssen Sich jetzt in Abgrenzung zu dem anderen
00:06:08: erfahren Und das scheint ein natürlicher Entwicklungsprozess bei Kindern zu sein?
00:06:12: Ja Jetzt ist dann die für Sie die Frage Und das ist auch herauswordet, wer bin ich wenn wir nicht eins sind.
00:06:22: Für diejenigen die einen spirituellen Zugang haben würde ich sagen dieses Bewusstsein von Eins sein bleibt aber du kannst es nicht dauerhaft leben.
00:06:32: also du brauchst ein Ego für die ihr Ego immer verteufeln.
00:06:36: Du brauchst es um dich erkennbar zu machen und dich selbst erkennen.
00:06:41: Wer bin ich, wenn nicht du bin?
00:06:43: Ja vor allen Dingen finde ich es so.
00:06:46: Man kann sich ja auch erkennen, sich erkennbar machen, erkenntlich zeigen was ja doppeldeutig ist in den Bewusstsein von und wir sind doch alle eins.
00:06:57: Im Kontext von All Eins sein würde der Spiritualist sagen sind wir alle individuell.
00:07:06: Und dann taucht die Frage irgendwann auf.
00:07:08: Wie entsteht Misstrauen dann überhaupt?
00:07:11: Also was ist die Bedingung oder die Voraussetzung, dass Misstraue
00:07:25: entsteht.
Maria
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