Folge 15: Macht ist weder gut noch schlecht
Shownotes
Macht ist wie ein Messer, mit dem Du Leben retten oder Leben nehmen kannst. Die Menschen lernen ein Messer zu nutzen, aber nicht den Umgang mit Macht. Die wichtigste Frage im Umgang mit Macht ist, ob man sie für oder gegen Menschen einsetzt. Viele Tausche Macht gegen Liebe. Aber Liebe ohne Macht ist wirkungslos. Liebe mit Macht kann allerdings die Welt verändern. Ein sehr (selbst-) ermächtigender Dialog.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen
00:00:15: zur neuen Folge.
00:00:17: Macht ist weder gut noch schlecht?
00:00:23: Wir haben lange darüber nachgedacht, was ein Thema für die Hörer interessant wäre, darüber aufzuklären und neue Impulse zu haben Und so entstehen die Podcasts, dass wir uns zunächst ein Thema Überlegung damit dann spazieren gehen erzählen wandern und halt im Schauen.
00:00:51: was sind dafür wichtige Impulse die du brauchst.
00:00:55: Das ist wirklich als würden wir für eine Zeit in diesem Kontext von genau diesem Thema leben Was auch dazu führt das wir uns immer viel zu sagen haben.
00:01:06: Wir waren gestern Abendessen.
00:01:08: Es haben einige zu uns rüber geguckt, weil wir uns wirklich anderthalb Stunden über das Thema unterhalten haben.
00:01:14: Das Thema war irgendwie auffällig und wir fallen dann einfach mehr und mehr Zusammenhänge auf.
00:01:23: und wie?
00:01:24: unsere Absicht ist im wahrsten Sinne des Wortes dass dich dieser Podcast ermächtigt.
00:01:30: Da fing schon das Problem an, weil jetzt eine bestimmte Person einen kleinen Diktator mit einem komischen Schnurrbad gegeben hat.
00:01:37: Der genau diesen Begriff für sich besetzt hat.
00:01:40: Was schade ist!
00:01:42: Für mich war es so dass ich... Aber
00:01:46: wir lassen uns von solchen Leuten nicht die Wörter nehmen?
00:01:48: Nein im Gegenteil wir besetzen sie einfach neu.
00:01:50: Wir besetzen die neu.
00:01:53: Das ist das was wir brauchen.
00:01:54: Wir schaffen
00:01:54: einen positiven Kontext für Ermächtigung.
00:01:56: Ja genau und ermächtig zu werden Das fand ich, also auf jeden Fall habe ich im Zuge der letzten Woche ein Buch von Annina Ruge gelesen.
00:02:06: Das heißt Altern wird heilbar!
00:02:08: Das hört sich erst mal utopisch an.
00:02:11: sie sagt aber sie hat einen interessanten Ansatz und dann habe ich... Manchmal sind es so Kleinigkeiten die einen irgendwie bewegen und sie ist zwei Jahre älter als echt schrieb.
00:02:28: aber das Personen, also die in ihrem Jahrzehnt geboren werden, dass Frauen im Schnitt neunsechzig Jahre alt wären.
00:02:37: Und da habe ich gedacht, das ist interessant!
00:02:39: Dann hab' ich noch drei Jahre und auch hier zu sehen wir haben nicht die Macht dem Tod aus dem Weg zu gehen.
00:02:47: Dem stehen wir unmächtig gegenüber aber wir haben die Macht die Zeit zu gestalten.
00:02:54: Also leben wir in Angst vor dem Tod oder leben wir in Liebe zum Leben.
00:03:01: Und dann habe ich mir überlegt, ich werde nicht mehr so leben selbst wenn es möglich ist und ich neunzig werd und ich noch ein... was weiß ich, den dritten meines Lebens vor mir habe als würde ich noch dreißig Jahre leben sondern ich werde jetzt immer so leben als lebe ich nur noch drei Jahre.
00:03:17: Wenn die um sind, dann lebe Ich die nächsten drei Jahre!
00:03:21: Das heißt das ist eine Form mir selbst die Macht zu geben, mein Leben zu gestalten und nicht machtlos zu kapitulieren.
00:03:29: Weil das ist die Macht, die ich habe.
00:03:33: Also insofern vielen Dank Niner Ruge, ein interessanter Satz!
00:03:37: Ja dann haben wir immer mal wieder einen Zitat zu lesen von Charlie Chaplin, den ich übrigens sehr bewundere also für alle, die den Film von ihm noch nicht gesehen haben, sehr sehenswert.
00:03:50: Ah seine Biografie
00:03:51: ja?
00:03:51: Seine Biographie genau Und er hat einige Hindernisse gemeistert.
00:03:59: Er ist so bekannt, er wurde auch viel abgelehnt.
00:04:05: Ich finde, er hatte auch Macht mit seinen Filmen und das Zitat von ihm was
00:04:11: dem wir
00:04:12: ambivalent gegenüberstehen weil ja dadurch leider eine negative Öffnung schafft lautet macht brauchst du nur wenn du böses vor hast.
00:04:21: für alles andere reicht Liebe.
00:04:26: Ja, man muss das dieses Zitat auch natürlich in einem Zeitzusammenhang sehen oder untersuchen, indem es entstanden ist.
00:04:35: Er hat ja in der Zeit auch diesen Film gedreht – Der große Diktator, diese Percy Flash auf Hitler und damit sehr viel Erfolg gehabt und eine markante Rede in dem Film gehalten.
00:04:47: Und in diesem Zusammenhang hat er Macht interpretiert so wie er sie damals wahrgenommen hat, nämlich als Machtmissbrauch.
00:04:58: Also er benutzt in diesem Zitat letztendlich Macht diesen als einen moralistischen Begriff und bewertet ihn negativ und böse was Macht an sich nicht ist.
00:05:07: aber im Zeitgeist der damals geherrscht hat, der bis heute sich in die Neuzeit gerettet hat tabt er in die Mehrheitsfälle in die Mehrheitsfalle Macht mit Machtmissbrauch zu verwechseln.
00:05:26: Wenn man es genau nimmt, ist Macht aber kein moralischer Begriff sondern lediglich eine neutrale Maßeinheit, in der man Produktivität misst also genauer gesagt das Erzielen und Erzeugen von Ergebnissen.
00:05:43: Ich finde dass er das als moralischen Begriff sieht kann man auch daran sehen,
00:05:54: Wenn man es an Ergebnissen misst, dann Produktivität.
00:05:57: Je mehr Ergebnisse insbesondere je mehr finanzwirtschaftliche Ergebnisse desto mehr Möglichkeiten für Macht.
00:06:03: das an sich ist an sich nicht schlecht oder böse weil in einer Gesellschaft Produktivität erstmal das wichtigste ist wichtiger als alles andere weil ohne Produktivitet kein Überleben und vor allem keine Möglichkeit für Sozialität möglich ist.
00:06:23: ohne Produktivität keine Sozialität deshalb, weil es nichts oder nicht genug zu verteilen gibt.
00:06:30: Eine Gesellschaft mit schwindender Produktivitäten läuft Gefahr auszustärken und in Macht dann als Machtmissbrauch zu interpretieren führt dann für zu einer bestimmten Konsequenz die wir gleich noch untersuchen werden.
00:06:50: Ja das ist ja vielleicht auch interessant dass in Hochkulturen, die bis dato immer sehr produktiv waren.
00:06:58: Irgendwann alle an einen dekadenten Punkt gekommen sind wo sie aufgehört haben produktiv zu sein und dann sind sie auch kaputt gegangen.
00:07:06: also viele Hochkulturen sind ja letztendlich in sich zusammen gefahren.
00:07:10: Sind an ihrer Dekadenz als Ausdruck von Verbrauch und Vernichtung ihrer Produktivität gescheitert?
00:07:18: Ja,
00:07:18: können wir nur hoffen dass das nicht Deutschland bevorsteht.
00:07:23: So wenn du etwas Wenn man etwas über etwas sprechen oder sich unterhalten will, dann ist auch immer gut herauszufinden was heißt das eigentlich.
00:07:33: Also statt zu sagen ich habe das Gefühl Macht ist irgendwie gut oder schlechter.
00:07:37: Das ist erstmal nur ein Gefühl sondern wirklich etymologisch rauszufinden woher kommt dieses Wort?
00:07:44: Was heißt dieses Wort überhaupt?
00:07:45: Was wird es damit gemeint?
00:07:46: Ja und oft also es wird eigentlich mit Macht wird oft angenommen Macht kommt von Machen.
00:07:53: ja Weil das so klingt?
00:07:54: Ja, es
00:07:55: klingt nur.
00:07:56: Es gibt Leute die viel machen aber wenig macht haben.
00:08:01: Und es gibt Leute... Die wenig machen, aber große Macht außen.
00:08:05: Also insofern kann man schon mal sagen, dass hat mit Machen wenig zu tun.
00:08:10: Das kommt letztendlich von einem althochdeutschen Wort.
00:08:14: Das heißt Markt mit Tee.
00:08:16: Ich denke, Markt mit Dee kennen die meisten eh nicht mehr für die, die's kennen.
00:08:19: Das ist damit nicht gemeint und Markt mit tee heisst Mögen im Sinne von Vermögen etwas zu bewirken oder etwas zu können.
00:08:31: Also, man vermag Ergebnisse zu
00:08:43: produzieren.
Helmo
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