Folge 16: Kein Weltwandel ohne Bewusstseinswandel

Shownotes

Die Menschheit musste lange Zeit täglich ums reine Überleben kämpfen. In einigen Kulturen ist dieser Kampf erfolgreich geführt worden und die Menschen können ihr Leben frei(er) gestalten. Und doch fallen sie emotional immer wieder in den Überlebensmodus zurück, sprechen von Existenzängsten bei Verlust und fühlen diese als ginge es wirklich wieder ums Überleben. Sie schüren ihre Ängste sogar mit apokalyptischen Filmen, Bungee Jumping, Fallschirmspringen etc. Fühlen wir uns sicherer mit Angst? Weil wir es kennen? Was ist die nächste Stufe, sollten wir nicht vom Lebensmodus wieder in den Überlebensmodus zurück fallen? Eine sozialphilosophische Untersuchung, die auch persönlich anwendbar ist.

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:13: Wir freuen uns, dass du unseren Podcast wieder eingeschaltet hast.

00:00:19: Kein Weltwandel ohne Bewusstseinswandeln hört dich zunächst einmal wie ein eher schwieriges Thema an!

00:00:28: Das ist es aber nicht... wir wollen einfach nur bestimmte Phänomene, gesellschaftliche individuelle Phänome untersuchen und schauen was ist das wie wir leben wollen.

00:00:42: Ein Aspekt der uns aufgefallen ist dass es kaum etwas gibt wie wir beschreiben wie die Welt sein soll.

00:00:50: nehmen wir den unseren alten Karl Marx.

00:00:52: der wollte zumindest eine gerechte Welt wo drüber auch viel Kriege entstanden sind nicht nur unrechternd und auch Ungerechtigkeit gelebt wurde.

00:01:04: Aber was für eine Welt wollen wir?

00:01:05: Eine heile Welt?

00:01:08: muss sie gerettet werden, eine vitale Welt... ...eine harmonische Welt...

00:01:14: Ja genau!

00:01:15: Muss sie geheilt werden.

00:01:16: Muss

00:01:16: sie geheilt werden in einer harmonischen Welt.

00:01:18: Muss ihr eingenordet werden.

00:01:20: So etwas für eine welt wollen wir eigentlich?

00:01:23: also?

00:01:23: es gibt keine absicht Gesellschaftliche Absicht, so eine Welt wollen wir.

00:01:29: So wie haben uns das erst mal überlegt?

00:01:31: Wir nehmen eine beschwingte Welt wobei es natürlich absurd ist.

00:01:35: nicht die Welt ist beschwingt sondern Menschen sind beschwingend.

00:01:39: Wie sind wir auf dieses Thema gekommen?

00:01:41: durch ein Zitat

00:01:44: Genau von Gass Speth.

00:01:47: Er ist Professor für Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung an der Yale University in den USA, und war Chefberater der Nationalen Umweltkommission bei Jimmy Carter & Bild Clinton.

00:01:59: Und er hat das folgendermaßen zusammengefasst.

00:02:04: Früher dachte ich dass die größten Umweltprobleme der Verlust der Artenvielfalt, der Kollaps der Ökosysteme und der Klimawandel wären.

00:02:15: Ich dachte Dreizig Jahre gute Wissenschaften könnten diese Probleme angehen.

00:02:22: Ich habe mich geirrt!

00:02:24: Die größten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit.

00:02:32: Und um mit ihnen fertig zu werden brauchen wir einen kulturellen und spirituellen Wandel... ...und wir Wissenschaftler wissen nicht wie man das

00:02:43: macht.".

00:02:45: So in diesem Wandel sind natürlich viele beteiligt.

00:02:50: Aber ich fand interessant, dass.

00:02:52: Stefan hatte mir vor einiger Zeit dieses Zitat vorgelesen und ich habe gestern lange darüber nachgedacht.

00:03:03: also wenn wir einen Wandel brauchen das wir erstmal schauen ob was für einem in welchem Bewusstsein leben wir dann?

00:03:13: Und das Bewusstsein indem wir leben ist ein Überlebensmodus.

00:03:19: Also wir leben immer wieder im Überleben oder wie wir auch häufig sagen, wir leben vor allen Dingen emotional in der Steinzeit.

00:03:31: So wir haben damals ja auch schon Stefan Schumpfhoch jahrzehnt in unseren Gursen gesagt Wir brauchen einen Wandel von Mangel Angst und Misstrauen zur Fülle Liebe und Vertrauen.

00:03:48: Und jetzt ist die Frage, also wieso leben wir in diesem Überlebensmodus?

00:03:53: Vor allen Dingen wir... damit meine ich wir hier im Westen.

00:03:56: nehmen wir mal erstmal nur Deutschland.

00:03:58: fangen wir klein an.

00:04:00: Wir haben hier letztendlich alles!

00:04:02: Also in Deutschland muss keiner sterben.

00:04:07: es kann jeder überleben nicht immer in Reichtum aber du kannst überleben.

00:04:14: Und doch, das ist mir damals aufgefallen sowohl in meiner Arbeit als Psychologin aber auch in unserer Arbeit als Trainer.

00:04:23: Viele sprechen wenn sie etwas nicht bekommen von Existenzangst also der Student der Existenzenkste hat weil er die Frühfunknicht besteht oder der Unternehmer sagt er hat Existencenkste weil ihr bestimmte Aufträge nicht habt.

00:04:41: Das heißt letztendlich die optimale, die Versorgung auf der Inhaltebene oder dass wir überleben können nicht dazu geführt das wir ein Lebens- oder Genussbewusstsein haben.

00:05:01: Oder wie wir jetzt sagen würden ein beschwingendes Bewusstsein.

00:05:04: Wir fallen immer wieder von einem Lebensmodus ins Überleben zurück.

00:05:12: Kaum sind irgendwie nicht genug Erdbeeren am Stand, kämpfen wir wieder drum und das fand ich auch interessant.

00:05:19: jetzt gab es einen Bericht der Philosophie heute über Gut- und Böse.

00:05:23: sind Menschen an sich gut und böse?

00:05:26: wobei wir diese Unterscheidung an sich für nicht wirklich funktional halten.

00:05:33: so man könnte wenn sagen handeln sie gut oder böse?

00:05:36: ja und im Überleben handeln die Menschen sofort wieder rücksichtslos weil sie ihr eigenes Überleben sichern wollen, selbst wenn ihr überleben kann nicht in Gefahr ist.

00:05:50: Ja und die Frage ist wie kommen wir da raus?

00:05:52: Wie kommen wir daraus?

00:05:54: Also wie kommen aus diesen zwei Grundzuständen in denen man leben kann... wie kriegt man das hin, wie kriegt man das auch im Bewusstsein hin, aus diesem Überlebensmodus auszusteigen.

00:06:08: also weg von Mangelangst und Misstrauen was ja letztendlich Gier und Umweltprobleme auslöst, hinzufülle Liebe und Vertrauen als ein lebenswerten oder liebenswertem oder attraktiven oder beschwingten Zustand in dem wir aufhören für etwas zu kämpfen was schon präsent ist.

00:06:37: Und da haben uns lange Gedanken darüber gemacht und viele Methoden und alles Mögliche an Unterscheidungen entwickelt um diesen Mangelzustand aufzugeben.

00:06:51: Ja, da könnte man erst mal sagen, stell mir das dem zwei Aspekte entgegenstehen.

00:07:00: Das eine ist wir werden belohnt wenn wir etwas machen was wir kennen.

00:07:06: Die Gewohnheit wird belohmt?

00:07:08: Eine Gewohnhaut wird neuronal belohnten.

00:07:11: Da gibt es

00:07:11: wirklich Untersuchungen.

00:07:13: also etwas Neues zu machen da rät unser Gehirn uns mehr oder weniger von ab, weil es ist unangenehm.

00:07:19: Ja, das ist unangeheben und riskant, denn es gibt kein gesichertes Ergebnis wie in den bereits durch Gewohnheit erzielten Ergebnissen.

00:07:30: Und etwas so Paradox?

00:07:32: Das klingt... Aber ohne Angst zu leben ist für die meisten neu.

00:07:37: Irgendwie wollen Menschen auch mit Angst leben, also es gibt ja so viele apokalyptische Filme.

00:07:42: Wir

00:07:43: machen Bungie-Jumping wir machen ja auch vieles um wieder Angst zu erfahren und sei aus der Distanz Das heißt das ist ein Hindernungsgrund würde ich sagen dass die Angst uns vertraut und wir müssten.

00:07:58: Also es ist eine Herausforderung ohne Angstzuleben

00:08:03: Und zwar ohne Angst in der Bereitschaft, immer mal wieder etwas Neues zu wagen.

00:08:11: Also Risiken einzugehen für Ergebnisse die man noch nicht hat und für die es sich lohnt, Risiken einzugehen auch wenn man nicht weiß ob man das Ergebnis erzielt oder nicht weil Ergebnisse sind ja nicht gesichert oder garantiert.

00:08:32: Das zweite ist dass es uns vertraut ist, aber auch das wir glauben, dass die Angst uns eine Richtung gibt.

00:08:47: So wie die Unterscheidung gut und böse.

00:08:49: Die sollen uns eine Richtung geben, wie wir zu leben

00:08:52: haben.

00:08:53: Genauso wie richtig und falsch oder gut und schlecht?

00:08:57: Ja!

00:09:04: Den Link findest du in der Beschreibung.

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