Folge 20: Die Macht der Vergebung: 7 Schlüssel zu BewusstseinsFrieden

Shownotes

Vergebung kein einmaliger Akt, sondern lebenslanger Prozess. Wer nicht vergibt, wird nach hinten treten und kann nicht nach vorn gehen. I. Zu vergeben ist eine freie Wahl. Du musst es nicht. II. Vergebung beginnt mit deiner Bereitschaft. III. Die Tat und Konsequenzen der Tat vergeben. IV. Dem Täter vergeben. V. Sich selbst vergeben, Opfer gewesen zu sein. VI. Sich vergeben, Täter gewesen zu sein. VII. Zu vergeben = Erfahrung zustimmen, nicht der Handlung.

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00:00:01: Der

00:00:12: letzte Podcast hieß Vergebung heilt.

00:00:15: Und der weiß uns wichtig, darauf hinzuweisen dass Vergebungen auf vielen Ebenen halt nicht nur emotional sondern auch körperlich geistig.

00:00:28: also vergebung ist ein ganz Wie soll man sagen?

00:00:33: Ein ganzheitlicher Prozess.

00:00:35: Genau, und auch deshalb sagen wir die Macht der Vergebung ist ein sehr machtvolles Werkzeug was die meisten unterschätzen da die meisten das eher so kirchlich verorten und das ist irgendwie heilig.

00:00:46: aber es ist einfach wirklich ein machtvoller Werkzeug.

00:00:49: und letztendlich könnte man finde ich ein ganzes Buch darüber schreiben.

00:00:54: Und wir haben auch schon mal in einem Buch, was sehr lesenswert ist.

00:00:58: Das heißt die Sonnenblume von

00:01:00: Simon Wiesenthal,

00:01:02: das beschreibt, was er erlebt hat – dem Namen lässt sich es ablesen als Jude im KZ.

00:01:10: Sie sind immer an einem Sonnenbloomfeld vorbeigekommen und da haben wir ein ganzes Kapitel zur Vergebung geschrieben.

00:01:18: Weil er eine interessante Frage zur Vergabung aufwirft?

00:01:21: Aber das muss man im Gesamtzusammenhang lesen und verstehen.

00:01:23: Das kann man jetzt in kurzen Sätzen nicht wiedergeben.

00:01:27: Also wie gesagt, es ist auch ein sehr spannendes Element.

00:01:34: Und diesmal wollten wir nicht nur auf die Heilkraft der Vergebung hinweisen sondern auch auf die Macht der Vergabung.

00:01:42: Dass es verschiedene Schritte oder Schlüssel gibt um sich diese Macht anzureigen.

00:01:52: Ausgangspunkt ist, dass Vergebung kein einmaliger Akt ist.

00:01:57: Sondern ein lebenslanger Prozess also immer wieder zu vergeben.

00:02:02: Es gibt immer wieder Unterbrechungen in deinem Leben die dich herausfordern zu überprüfen ob du bereit bist zu vergehen.

00:02:10: Ja und ich finde es g'sg is auch so Stefan das selbst bei ... denselben Unterbrechung wie wir in dem letzten Podcast hatten, wenn die lebenslange Konsequenzen haben.

00:02:20: Wie was weiß ich?

00:02:21: Du bist getrennt weil der Partner fremd gegangen ist und denkst ach du doof.

00:02:26: jetzt habe ich finanzielle Schwierigkeiten plus weil der oder die fremde gehen musst und wir sind jetzt getrenned auch da immer wieder zu vergeben.

00:02:32: also Vergebung ist für dich so ein bisschen wie Zähne putzen kann man morgens und abends machen.

00:02:39: So was jetzt interessant ist.

00:02:41: wie gesagt Vergebungen wird häufig auch Kirchlich verortet hat dann nicht nur seinen Ursprung, wäre interessant das auch philosophisch herzuleiten würde jetzt so weitführen.

00:02:50: Aber mit Vergebung werden auch häufig Schuldgefühle verbunden.

00:02:54: also man fühlt sich schuldig etwas getan zu haben oder man beschuldigt den anderen.

00:03:00: Es ist interessant es auch dass viele Opfer sich schul dich fühlen dass sie diese Schädigendes Erfahrung gemacht haben und denken ich bin Schuld, dass sich das erlebt habe.

00:03:10: Genau

00:03:11: ist ein wichtiger Punkt gleich.

00:03:12: Selbst schuld und fremdschuld?

00:03:14: Ja oder dass wir auch hingehen und sagen du musst dich entschuldigen steckt auch Schuld drin.

00:03:20: so ein Paradox.

00:03:21: das klingt Das Konzept der Schuld Dass nämlich dass wir denken wir haben was schlechtes getan führt dazu dass wir.

00:03:30: ein schlechter menschen hat dummerweise zur folge dass die Menschen nicht gern oder nur ungern anerkennen, das sie etwas getan haben was wir als Tat bezeichnen.

00:03:45: Weil Sie eben nicht als schuldige schlechte Menschen diffamiert oder gebrannt markt werden wollen?

00:03:51: Ja

00:03:52: also ein wichtiger Aspekt und wie gesagt da könnte man nochmal ganz ausführlich darüber sprechen ist, dass wer nicht von Schuld Sondern von Verantwortung sprechen.

00:04:02: und Verantwortung heißt, ich habe das getan.

00:04:05: Was ist die Konsequenz?

00:04:06: Und ich übernehme die Konsolidation...

00:04:07: Wie antworte ich darauf?

00:04:09: ...wie antworde ich auf das was ich getan habe oder aber auch was mir angetan wurde.

00:04:13: Ohne eine Hölle zu erzeugen von Schuld und Syne.

00:04:18: Ja dann kommen wir zum ersten Schlüssel!

00:04:20: Also erstmal nur noch zum Abschluss dieses Anfangs dieser Einführung.

00:04:26: Also niemand will schuldig sein und weil niemand schuldig sein will, tun Menschen alles um andere oder die Umstände zu verurteilen oder zu beschuldigen.

00:04:36: Und verleugnen die Tat gerne nur um der Schuld auszuweichen.

00:04:40: würden wir das Schuldkonzept weglassen, weil es eher ein von menschengeschaffenes künstliches Konzept ist.

00:04:47: an sich gibt es im Universum keine Schuld.

00:04:50: könnte man dieses andere Beschuldigen?

00:04:52: oder die umständige Beschuldigung Könnte man vernachlässigen oder aufgeben und zudem stehen, was man verursacht hat?

00:05:00: Ja das hat so ein bisschen Stefan das Bild wie... Also man fühlt sich ja oft, wie als würde man an den Pranger gestellt

00:05:08: oder

00:05:09: an den Galgen gelegt und dass wenn der in der Galgen sich senkt dann gucken die eine oder andere doch ob da nicht jemand anders noch besser passt.

00:05:17: Und dies mit dem Galgen ist dieses finde ich dieses Schuldgefühl also sich... Wenn wir das weg haben dann sind Menschen eher bereit zu sagen Ja wenn nur meine Tat schlecht ist und das mich nicht zum schlechten Menschen macht

00:05:31: Ja, dann könnte man mit der Erfahrung rational umgehen.

00:05:35: Und nicht beschuldigend?

00:05:36: Schuld macht das Ganze emotional und alle wollen der Schuld von der Schippe springen und suchen die Schuldigen.

00:05:44: Das

00:05:46: ist selten man selbst.

00:05:49: Okay... Dann Schlüssel Nummer eins!

00:05:55: Zu vergeben ist eine freie Wahl.

00:05:58: du musst es nicht.

00:06:01: Also das ist ein ganz wichtiger Aspekt.

00:06:05: Wir haben eine Definition zu Vergebung, die lautet du gibst dein Recht auf Racheauf.

00:06:12: Das ist deine freie Wahl.

00:06:15: Es besteht keinerlei Verpflichtungen und dass zu tun hat andere Konsequenzen als es nicht zu tun für dich und andere und es ist eine freie Wahl.

00:06:28: Ja, das weist wieder genau darauf hin Welche Wahl man trifft, egal in welcher Lebenssituation.

00:06:35: Jede Wahl hat eine Konsequenz und eine andere Wahl hat auch eine andere Konsequentin.

00:06:41: Da wäre auch noch mal interessant zu unterscheiden.

00:06:43: Das machen wir unseren Philosophieforum zu unterschreiben zwischen Konsequinzen und Strafen.

00:06:51: Es geht ja nicht um den Straf, es ist nur Konseqenzen.

00:06:53: Eine

00:06:54: weitere interessante Unterscheidung... die wir auch im Philosophie-Forum einbauen werden, ist Unterscheidung zwischen Wahl und Entscheidung.

00:07:04: Okay!

00:07:05: Vergebung beginnt mit deiner Bereitschaft.

00:07:09: Das ist Punkt zwei.

00:07:11: Punkt zwei heißt Vergebungsbeginn mit einer Bereitsschaft.

00:07:16: Das is keine Frage von Können denn wenn du sagst ich kann nicht vergeben machst du dich zum Opfer und gibts dem Täter Macht über dich.

00:07:26: Vergebung ist jedoch keine Kompetenz, sondern eine Bereitschaft.

00:07:30: Die Kernfrage, die man sich stellen kann, ist immer wieder bin ich bereit zu vergeben?

00:07:37: Das ist keine Frage von Können oder Wollen, sondern nur von Bereitschafft.

00:07:41: also nicht ob du willst oder kannst.

00:07:44: Ja es interessant dass wir uns dann selbst die Kompetenz absprechen als gäbe es ne angeborene Vergebungskompetenz.

00:07:51: Ja, wir fragen noch nicht mal ob wir bereit sind sondern wir nehmen gleich an.

00:07:55: Wir können es nicht oder verdecken das wir's nicht wollen.

00:08:02: Mit Ich will nicht vergeben macht man sich zwar zum Täter.

00:08:07: also das wäre ehrlich wenn man sagen würde ich will nicht vergeben.

00:08:11: damit macht man sie zwar hinten rum zum Tater bekommt aber wieder die Macht über sein Leben weil man dazu steht Anstatt zu sagen, ich kann nicht.

00:08:20: Damit blagt man das Opfer der Tat und das Opfe der Inkompetenz.

00:08:25: Ja genau!

00:08:25: Da wird man letztendlich auch noch mal... ...das Opfer dessen, der dir was angetan hat.

00:08:32: Weil der von dir eine Kompetenz verlangt die du ja augenscheinlich nicht hast.

00:08:36: Das heißt der zweite Schlüssel ist der Bereitschaft.

00:08:41: bin ich bereit zu vergeben als offene Frage ohne sich zu einer richtigen Antwort zu zwingen.

00:08:48: Und nochmal kurz für diejenigen, die als Coach oder Psychologe oder Therapeuten arbeiten.

00:08:55: Wenn jemand sagt, das kann ich nicht beantworten, frag einfach wenn es eine Pille gäbe und dann hättest du die Bereitschaft?

00:09:05: Würdest Du sie nehmen?

00:09:09: Okay Punkt Nummer drei Schlüssel Nummer

00:09:14: drei Den Link findest du in der Beschreibung.

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