Folge 49: Wenn als Paar beide gewinnen
Shownotes
Eine Podcast Folge für Paare, die wollen, dass beide gewinnen.
Solange du nicht bereit bist, den Standpunkt deines Partners / deiner Partnerin zu verstehen und emotional nachzuvollziehen, wirst du keine erfüllte, glückliche Beziehung haben.
Willst du die ganze Folge hören? Hol dir Steady und hör entspannt weiter: Zur kompletten Folge
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:12: Wer nur Richthaben und Opfer bleiben will, ist in diesem Podcast falsch.
00:00:18: Hier geht es weiter für Paare die wollen das beide gewinnen.
00:00:23: Das ist vielleicht
00:00:24: nicht so ein ganz
00:00:25: netter Einstieg aber er bringt auf den Punkt worum es hier geht.
00:00:30: Wir haben vor einer Woche zwei
00:00:35: Post auf Facebook veröffentlicht.
00:00:38: Einmal mit der Frage Männer, die großen Verlierer in Ehe und Familie?
00:00:47: Ich werde zunächst den Text dazu vorlesen damit du weißt was für Hypothesen wir haben und worauf sich
00:00:54: die Kommentare
00:00:55: beziehen.
00:00:57: Viele Männer stehen zuverlässig hinter allem und allen und selbst ganz hinten.
00:01:02: Zuerst kommen Kinder, Haushalt, Familienfeiern und die Selbstoptimierung zur Überwindung patriarchaler Strukturen.
00:01:10: Seine Arbeit gilt als Selbstverständlichkeit, nicht als Fürsorge schon gar nicht als Liebe.
00:01:16: Schließlich müsste er auch ohne Familie arbeiten – der Gewöhnungseffekt der Verlässlichkeit!
00:01:23: Wer immer funktioniert wird nicht mehr wahrgenommen sondern erst bemerkt wenn er
00:01:27: ausfällt.".
00:01:30: Zweitens, kommt der Erschöpf nach Hause soll er im Haushalt funktionieren und zugleich emotional verfügbar aufmerksam geduldig und romantisch sein.
00:01:39: Seine Müdigkeit gilt als Desinteresse seine Überforderung als Schwäche und seinen Rückzug als Beziehungsproblem.
00:01:49: Drittens.
00:01:50: körperliche Nähe bekommt er wenn sie gewährt
00:01:53: wird.
00:01:54: Ob Sexualität stattfindet, bestimmt die Frau.
00:01:57: Hat der Anspruch auf Sexualität?
00:02:00: Natürlich nicht!
00:02:01: Hat jahrelange Zurückweisung seelische Folgen bin interessiert.
00:02:05: Er soll treu sein und seinen Nähebedürfnis möglichst gräuschlos begraben.
00:02:12: Und wenn die Ehe scheitert, dann verliert er wohlmöglich seine Partnerin den Alltag mit seinen Kindern, seinen Zuhause vermögen und ansehen.
00:02:20: Trotzdem heißt es oft – Die Frau hat zu lange getragen der Mann zu wenig gegeben.
00:02:27: Männer sind nicht grundsätzlich Opfer und Frauen nicht grundsetzig Täterinnen, aber wer weibliche Belastung ausführlich beklagt und männlicher als selbstverständliche Bringeschuld abtut,
00:02:38: schafft
00:02:39: keine Gleichberechtigung sondern eine neue Einseitigkeit bei der mit zweierlei Maß zur Ungunsten des Mannes gerechtfertigt sein
00:02:55: soll.".
00:02:56: Vielleicht sind Männer
00:02:58: nicht die Gewinner des Patriarkats.
00:03:00: Vielleicht sind sie meist lediglich die stillen Lastenträger eines Systems, das ihre Leistung erwartet und ihre Bedürfnisse verleugnet und unterdrückt?
00:03:11: So unter diesem
00:03:12: Post haben wir geschrieben bevor sich jetzt jemand vor allem Frauen über die Einseitigkeit
00:03:17: empören.
00:03:18: als nächstes fragen wir ob Frauen die Verliererinnen von Ehe- und Familie sind.
00:03:25: Und hier nun der Text den
00:03:27: wir zu denen Frauen,
00:03:33: die großen Verliererinnen von Ehe und Familie.
00:03:38: Viele Frauen stehen in der Familie im Mittelpunkt um den sich alles dreht und drehen soll.
00:03:44: Sie denken an Geburtstagearzttermine, Schulprobleme, Einkäufe und Spenden, Trostl- und Umarmungen.
00:03:50: Sie tragen einen Großteil des Familiensystems.
00:03:53: Diese mentale emotionale Belastung bleibt oft verborgen.
00:04:02: Ihre Erwerbsarbeit wird häufig unterbrochen, reduziert oder der Familie angepasst.
00:04:10: Während sein Einkommen seine Position und Altersvorsorge wachsen entstehen bei ihr Lücken.
00:04:17: Jahre später wird aus gemeinsamer Familienarbeit Ihr persönliches finanzielles Risiko Kommt sie erschöpft.
00:04:28: nach Hause läuft ihre zweite Schicht weiter.
00:04:33: Sie soll auch Geld verdienen Mutter sein den Alltag organisieren, attraktiv bleiben, Verständnis zeigen und möglichst auch noch Lust empfinden.
00:04:46: Fehlt ihr die Kraft für Sexualität gilt sie als kalt?
00:04:50: Fordert sie Unterstützung, gilt Sie als undankbar?
00:04:55: Willt sie beruflich vorankommen, gilt sie also egoistisch?
00:05:01: Bleibt sie bei den Kindern, gilt es als rückschrittlich?
00:05:05: Was immer sie tut, irgendjemand findet das falsch!
00:05:11: Und wenn die Ehe scheitert, dann bleibt sie womöglich mit dem größten Teil der Alltagsverantwortung zurück während ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten geringer werden.
00:05:25: Weibliche Fürsorge ist unsichtbar aber nicht weniger wert nur weil es sich nicht in Umsatzkarriere oder Rentenpunkten ausdrücken lässt.
00:05:37: Vielleicht hat sie aber jahrzehntelang alles gegeben nur in einer Währung, die auf keinem Gehaltszettel erscheint.
00:05:48: Nein!
00:05:49: Frauen sind nicht grundsätzlich Opfer und Männern nicht grundselig Täter – aber eine Gesellschaft, die von Frauen verlangt gleichzeitig traditionelle Fürsorgerinnen und moderne Leistungsträgerin zu sein verspricht zwar Freiheit und liefert jedoch lediglich persönliche Ausbeutung.
00:06:13: Vielleicht sind Frauen nicht die Gewinnerinnen der Emanzipation.
00:06:18: Vielleicht sind viele die erschöpften ManagerInnen eines Familienunternehmens, für dessen Erfolg sie verantwortlich gemacht werden ohne jemals echte Geschäftsanteile oder Dankbarkeit zu
00:06:30: erhalten.".
00:06:36: So was uns gewundert hat ist das dieser Beitrag den wir einfach mal schreiben wollten um zu wissen
00:06:44: wie sehen
00:06:45: sich Mann
00:06:45: und Frau
00:06:46: dass er so viel Aufmerksamkeit erzeugt hat.
00:06:50: Also, von beide wurden fast von über hundertfünfzigtausend Menschen gelegen.
00:06:56: und ein kleiner Unterschied ist der Männerartikel wurde.
00:07:00: dazu gab es ungefähr vierhundertvierzig Kommentare und fünfhundert Likes oder Dislikes.
00:07:08: bei den Frauen gab es was dreimal so viel nämlich tausend Einhundert Kommentare.
00:07:14: Und wir haben uns jetzt die Kommentare
00:07:16: angeschaut
00:07:17: Obwohl wir bei dem Männerartikel geschrieben haben, wir schreiben auch was zu Frauen.
00:07:23: Haben unter dem Männer-Artikel ganz viele Frauen geschrieben.
00:07:26: das ist doch Quatsch!
00:07:27: Ich habe es viel schwerer und das ist viel schlimmer.
00:07:31: die Männer haben's doch gut.
00:07:32: also sie haben letztendlich den Standpunkt den wir beschrieben haben der recht neutral ist entwertet.
00:07:38: Interessanterweise haben Männer das bei dem Frauen Artikel genauso
00:07:41: gemacht.
00:07:43: Also bis hinzu Männer sind nur Verlierer immer Verlierern.
00:07:48: Es war wenig, aber gab es doch Entwertungen fand ich.
00:07:52: Also so fiese, wie wir mal sagen nicklige Entwertung.
00:07:58: Nur wenn man das abstrahiert... Auch für uns gab's keine Entwerten was es ja normalerweise gibt, dass ist ja irgendwie... Wir werden ja unter Profession oder sonstwie entwertet, gab es auch, aber gut, Deppen gibts immer!
00:08:11: Aber wenn man abstrahiert, was ich sagen würde Beide leben fast in einem Wettkampf des Leidens.
00:08:23: Wer ist das größere Opfer oder wer hat den größeren Anteil am Opferseilen?
00:08:29: Wer hat den wessen Opferstandpunkt, ist berechtigter!
00:08:33: Ja, wessen opferstandbund ist berechthichtiger
00:08:35: und es scheint so etwas wie einen unterschiedlichen Wettbewerb darum zu geben, wer es am schwersten hat und wer am meisten leidet und zwar unter dem unterschiedlichen Geschlechterrollen kann man schon gar nicht mehr sagen, weil die verschwimmen.
00:08:51: Sondern unter den unterschiedlichen Anforderungen wie das Überleben und die Anforderung an Familie bewältigt
00:09:06: werden.".
Neuer Kommentar